Das letzte Bier war wohl schlecht

Es gibt schönere Arten geweckt zu werden, anstatt mit dem Stoß eines Krückstockes in die Schulter und das gleich mehrmals hintereinander. Zunächst gelingt es mir nur das rechte Augenlid zu heben. Ich blicke direkt auf das das Profil eines schmalen Reifens. Vor Schreck bekomme ich auch das zweite Auge auf und erkenne drei weitere Räder. Oh, ein Rollator! Ein Rollator?

Die braunen orthopädischen Schuhe kommen mir irgendwie bekannt vor, auch wenn ich sie noch nie aus dieser Perspektive gesehen habe. Warum zum Geier liege ich eigentlich auf dem Boden? Wieder werde ich mehrmals unsanft in die Schulter gestoßen und langsam tut es weh. „Hey, ich bin wach. Aua! Hey!“. Endlich hört die Person auf. Für meine Augen ist es noch viel zu hell und ich kann nur eine Silhouette erkennen. Eine Silhouette mit Hut. Sie beginnt zu sprechen und klingt wie meine schwerhörige Nachbarin – Frau Hansen. Na klar, die Schuhe passen zu ihr.

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Es geht los

Der erste Beitrag. Da habe ich vor lauter Freude fast Pipi in der Hose – oder wie war der Spruch? Ich führe nicht das Leben eines erfolgreichen Influencers. Wobei ich früher immer dachte, dass man dann ins Bett gehört und viel trinken soll. Wahrscheinlich habe ich da etwas verwechselt. Ich bin ganz normal. Zumindest passieren doch viele Dinge, die meinen Alltag nie langweilig werden lassen. Auch wenn es jetzt so klingt, das ist nicht immer schön.

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