Ruf mich (nicht) an

Manchmal, aber auch wirklich nur manchmal, habe ich null Bock zu telefonieren. Ich habe es zu Hause mit ignorieren versucht, aber das Klingeln des Telefons treibt mich noch eher in den Wahnsinn. Mein Auge beginnt dann immer an unkontrolliert zu zucken. Kein gutes Zeichen! Davon abgesehen, könnte es auch irgendwann ein wichtiger Anruf sein.

Warum bin ich davon so genervt? Ganz einfach, meine Arbeit besteht zum Großteil aus Telefonaten mit Kunden. Was ich da erlebe und welchen Unsinn ich mir dort in epischen Monologen anhören darf, muss ich bei Gelegenheit ein anderes Mal erzählen. Nur so viel sei gesagt, auf meinem Schreibtisch steht ein Schild mit der Aufschrift „RTFM – Read the fucking manual!“. Es gibt keine dummen Fragen? Ich behaupte das Gegenteil!

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, abzuheben und ein wenig Spaß zu haben. Es scheint ein Schutzmechanismus meiner Synapsen zu sein, damit ich nicht vollständig gaga werde.

„Ruf mich (nicht) an“ weiterlesen

Das letzte Bier war wohl schlecht

Es gibt schönere Arten geweckt zu werden, anstatt mit dem Stoß eines Krückstockes in die Schulter und das gleich mehrmals hintereinander. Zunächst gelingt es mir nur das rechte Augenlid zu heben. Ich blicke direkt auf das das Profil eines schmalen Reifens. Vor Schreck bekomme ich auch das zweite Auge auf und erkenne drei weitere Räder. Oh, ein Rollator! Ein Rollator?

Die braunen orthopädischen Schuhe kommen mir irgendwie bekannt vor, auch wenn ich sie noch nie aus dieser Perspektive gesehen habe. Warum zum Geier liege ich eigentlich auf dem Boden? Wieder werde ich mehrmals unsanft in die Schulter gestoßen und langsam tut es weh. „Hey, ich bin wach. Aua! Hey!“. Endlich hört die Person auf. Für meine Augen ist es noch viel zu hell und ich kann nur eine Silhouette erkennen. Eine Silhouette mit Hut. Sie beginnt zu sprechen und klingt wie meine schwerhörige Nachbarin – Frau Hansen. Na klar, die Schuhe passen zu ihr.

„Das letzte Bier war wohl schlecht“ weiterlesen

Es geht los

Der erste Beitrag. Da habe ich vor lauter Freude fast Pipi in der Hose – oder wie war der Spruch? Ich führe nicht das Leben eines erfolgreichen Influencers. Wobei ich früher immer dachte, dass man dann ins Bett gehört und viel trinken soll. Wahrscheinlich habe ich da etwas verwechselt. Ich bin ganz normal. Zumindest passieren doch viele Dinge, die meinen Alltag nie langweilig werden lassen. Auch wenn es jetzt so klingt, das ist nicht immer schön.

„Es geht los“ weiterlesen